Warnemünde hat sich nicht träumen lassen, einmal ein Schokoladenhaus zu beherbergen. Zwar gab und gibt es viele Kaffeehäuser im Seebad, aber handgefertigte Schokoladenleckereien an Ort und Stelle zu verzehren, oder gar bei der Zubereitung zuzuschauen, das gab es bisher nicht.
An der Strompromenade am Querweg 3, dort wo sich noch vor kurzem eine Bankfiliale befand, hat sich der Schokoladenkonditor Ullrich Deprie niedergelassen. Es ist sein zweites Schokoladengeschäft mit eigner Herstellung. Er begann vor drei Jahren im Rostocker Stadthafen mit der handgefertigten Produktion von Pralinen und Schokoladen der verschiedensten Geschmacksrichtungen.
Zu seinen Spitzenerzeugnissen in Warnemünde gehört Schokofisch, der aber gar nicht nach Fisch schmeckt. Die dazu gehörende Schokoladenstube im Obergeschoss wird sicherlich in Zukunft zu den gastronomischen Highlights des Seebades gehören.
Schon wieder ein Einsatz des Seenotkreuzers
Sind es leichtfertige Freizeitcrews, die die Seenotretter immer wieder zum Einsatz zwingen? Wahrscheinlich nicht immer. Aber vier Einsätze hintereinander sind doch schon bedenklich.
In der vergangenen Woche befreiten die Warnemünder Seenotretter gleich vier Personen aus akuter Gefahr. Der erste Hilferuf kam von einem Angler, dessen Motor bei starkem Wellengang versagt hatte. Er wurde in den Hafen geschleppt.
Der nächste Notruf kam von einer Segelyacht, deren Motor ebenfalls ausgefallen war. Etwas später kam ein Notruf von einem Segelkutter, der vor Ahrenshoop in einer Bö gekentert war. Vier Mann trieben bereits eine Stunde in der rauen See. Sie konnten allesamt gerettet werden. Etwas später am Abend kam erneut ein Notruf. Eine Yacht treibt hilflos vor Wustrow. Auch sie und die Crew konnten geborgen und nach Warnemünde gebracht werden.
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