Die ADAC-Veranstaltung nannte sich „Sunflower Rallye 2008“, und es ging um den „Höffner Cup“. In fünf Gruppen waren die 54 Rallye-Teilnehmer eingeteilt. Die Oldtimer hatten zwei „Rennstrecken“ zu bewältigen.
Zentraler Punkt war die Yachthafenresidenz Hohe Düne. Von hier aus gingen die 54 Oldtimer am 29. und 30. August an den Start. „Rennstrecke 1“ führte am 1. Tag über Dierhagen nach Zingst und zurück über Karl’s Erlebnisdorf in Rövershagen zur Hohen Düne. „Rennstrecke 2“ führte am 30. August über die Seekanalfähre an den Warnemünder Alten Strom. Hier fand dann der gemeinsame Start nach Kühlungsborn statt.
Über verschiedene Ortschaften ging es danach zum Warnowtunnel, der gerade seinen 10. Geburtstag feierte. Endstation war in Bentwisch der Möbelhausriese „Höffner“. Ältestes teilnehmendes Fahrzeug an der Rallye 2008 war ein Hudson aus dem Jahre 1912. Er wurde von einer stilecht gekleideten Crew gefahren. Auto und Team waren das beliebteste Fotoobjekt dieser Rallye.
Er lebt noch, er lebt noch, der „Wartburg“ aus Eisenach
Schlicht und einfach, wie eigentlich alle Oldtimer der „Sunflower Rallye“ reihte sich ein AWE Wartburg in das Feld der 54 Fahrzeuge. Gebaut wurde der PKW 1960 in den Automobilwerken Eisenach.
Es war das „gehobene“ Auto der damaligen DDR und gehörte zum täglichen Straßenbild. Der Wartburg wurde noch bis 1990 gebaut. Heute ist das Fahrzeug längst aus dem Straßenbild verschwunden.
Unser kurioses Foto
Man sollte nicht allzu sehr auf Oldtimer bauen, auch wenn ihr Wert proportional zum Alter steigt. Aber wenn er nicht mehr will, dann will er geschoben werden. Dabei hat der MG- Engländer „erst“ 55 Jahre unter der seiner Haube.
Bei der Sunflower Rallye wollte er, (oder sein Team) erst mal vor der Kneipe „Seehund“ parken. Doch der Tross zog weiter und so musste halt geschoben werden.
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