Seit dem 21. Juli laufen die Weltmeisterschaften der  Rettungsschwimmer, kurz Rescue genannt, vor Warnemünde. Ein Mammutprogramm, das in diesen Tagen über den Strand und auf der Meeresarena läuft.
Am Sonntag fand die feierliche Eröffnung im Warnemünder Kurhausgarten statt. Rund 4.000 Spitzensportler aus 38 Nationen nehmen an den Wettkämpfen teil. Bei sehr rauer See und starken Windböen begannen am Montag die Wettkämpfe am Warnemünder Strand. Ein großes Veranstaltungsdorf mit zwei Zuschauertribünen wurde eigens für die Rescue2008 errichtet.
Die Flaggen aller teilnehmenden Nationen wehen am Warnemünder Strand. Das Interesse der Zuschauer an diesen Disziplinen ist, besonders bei den Feriengästen, groß. Schließlich geht es am Ende um ihre eigene Sicherheit, wenn diese Frauen und Männer über das Badeleben an den Stränden wachen.
Polizei ließ sich kaum blicken
Wie erst jetzt bekannt wurde, gab es zur Warnemünder Woche auch einige unliebsame Vorkommnisse. Im Übermut der Gefühle, nennen wir es einmal so, gab es Besucher, die sich nicht ganz so benahmen, wie es sich für eine solche Festwoche gehört. Nachts wurden Mülltonnen umgeworfen und Flaschen flogen auf die Straße. Sogar eine Telefonzelle wurde demoliert. Vorkommnisse, die es eigentlich in den letzten Jahren kaum noch gab.
Allerdings war in den vergangenen Jahren auch die Polizei präsenter. Nach Aussagen verschiedener Warnemünder war das in diesem Jahr nicht der Fall. Jugendliche Passanten zogen, lärmend und unbehindert von der Polizei, zum Bahnhof. Die 71. Warnemünder Woche schien für die Polizei sicher und sie trat daher weniger in Erscheinung.
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