Am letzten Mittwoch wurde es mächtig eng im Warnemünder  Passagierhafen. Dabei lag nur ein Schiff im Hafen, aber es war das längste, welches sich in dieser Saison im Ostseebad präsentierte.
Es handelte sich um die, erst im Juli getaufte, „Carnival Splendor“. Mit 3.125 Passagieren steuerte sie in den frühen Morgenstunden den Warnemünder Hafen an. Zur Feier des Tages gab die Rostocker Hafen- und Entwicklungsgesellschaft am Abend eine weitere Port Party mit einem Höhenfeuerwerk von der Spitze der Ostmole. Rund 1.720 Passagiere nutzten den Aufenthalt zu einem Tagesausflug in die deutsche Hauptstadt Berlin. Der Rest unternahm Kurzausflüge ins Mecklenburger Land oder blieb einfach im Ostseebad Warnemünde. So bot sich hier an diesem Tage wieder ein sehr internationales Bild.
Wie das Management der „Carnival Splendor“ bekannt gab, waren Passagiere aus rund 40 Nationen mit an Bord. Zu dieser Internationalität gesellten sich dann noch die bereits angereisten Rettungsschwimmer der Rescue Weltmeisterschaft 2008, die bereits mit dem Training begonnen hatten.
Empfang des „Carnival Splendor“ Kapitäns
Das hat etwas mit der Tradition der Passagierschifffahrt zu tun:  Der Kapitän eines Jungfernfahrtschiffes lädt in den ersten Häfen stets die Hafenbehörde zu einem Empfang ein.
Dieser Tradition folgend, lud auch der „Carnival Splendor“ Kapitän, Giogio Pagano, Rostocker Vertreter auf sein nagelneues Schiff ein. Hafenkapitän Gisbert Ruhnke überreichte dabei die Hafenplakette des Rostocker Seehafens und einen großen Blumenstrauß. Im Gegenzug übergab Giogio Pagano ein Erinnerungsgeschenk an seinen Besuch. Im Terminal soll eine Tafel angebracht werden, die an diese Jungfernfahrt erinnert.
Die Reederei bestätigte indes, dass die „Carnival Splendor“ in dieser Saison noch vier weitere Warnemünde-Anläufe in ihrem Fahrplan hat. In 2009 wird von der Carnival Cruise Line die „Carnival Liberty“ gleich zehnmal den Warnemünder Hafen anlaufen. Das Schiff hat nahezu die gleiche Größe, wie die „Carnival Splendor“.
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