Stromerwachen in Warnemünde bedeutet gleichzeitig der Start in die Ferien- und Badesaison. Eröffnet wurde die Festlichkeit auch in diesem Jahr wieder mit lebhafter Musik der Warnemünder Musikband „Die Nebel-
hörner“.
Ansprachen der Warnemünder Touristiker und des Warnemünde Vereins folgten. Den traditionellen Fassbieranstich gab es natürlich auch. Und alle Redner wünschten ihren Besuchern einen herrlichen Sommer mit vielen Erlebnissen im Seebad.
Die ersten Erlebnisse gab es bereits zum Saisonstart mit vielen Attraktionen entlang des Alten Stroms. Eine Shoppingmeile hatte sich etabliert. Und..., der strahlende Sonnenschein sorgte für Kauflust bei den Besuchern. Dementsprechend voll war es auch am ersten Tag. Die Menschen drängten sich an der Unterstrompromenade entlang. Auch das soll gesagt sein: Essen und Trinken gab es reichlich und viele Besucher waren schon am Morgen sehr hungrig.
Kindertanzgruppe beim Stromerwachen
Zum kulturellen Leben im Seebad Warnemünde gehören seit Jahren auch die Volkstanzgruppen. Nahezu bei jeder Veranstaltung sind sie in irgendeiner Weise mit dabei.
Auch beim diesjährigen Stromerwachen durften sie nicht fehlen. Mit viel Spaß und Engagement tanzten sich die jüngsten Warnemünder Tanz- und Trachten-
gruppen in die Herzen der Besucher. Es gab viel Beifall für die jungen Künstler, die zum Teil noch nicht das 7. Lebensjahr erreicht hatten. Im Reigen der Kinder waren auch Mitglieder der älteren Warnemünder Trachten- und Tanzgruppe zu finden. Allein schon diese kleine Show der Warnemünder Kinder war ein echter Hingucker.
Nebelhörner musizierten
Die original Warnemünder „Nebelhörner“ gehörten ebenfalls zum Stromerwachen und gleichzeitigen Himmelfahrtstag, besser bekannt unter dem Namen „Herrentag“. Was die Herren allerdings an ihrem Ehrentag vorlegten, war in Warnemünde erfreulich spärlich.
Ihre Auftritte gingen in den Attraktionen des Saisonstarts einfach unter. Einzig die „Nebelhörner“ ließen ihre Instrumente über den Alten Strom erschallen. Eine wahre Meisterleistung dieser Band war allerdings die Imitation des Brummens der „AIDAbella“- Schiffstyphone. Die Zuhörer hatten den Eindruck, als würde die „AIDAbella“ tatsächlich gerade in den Hafen einlaufen.
Die Bahnhofsbrücke wurde geöffnet
Man kann mit Fug und Recht behaupten: Die Warnemünder Bahnhofsbrücke ist die meistbegangene Brücke in Mecklenburg-
Vorpommern. Einige Kenner sagen sogar von ganz Deutschland. Davon sind die Warnemünder jedoch nicht so ganz überzeugt.
Am 1. Mai wurde das technische Denkmal aus dem Jahre 1903 wieder einmal geöffnet. Da es sich um eine Drehbrücke handelt und der Originaldrehmechanismus nicht mehr intakt ist, musste die Brücke von Hand mit vier starken Gestängen gedreht werden. Um diese Gestänge drängten sich auch Ortsamtsleiter Reinhold Schmidt, Leuchtturmchef Gerhard Lau sowie andere Mitglieder aus dem Kommunal- und Vereinsleben. Leider wollte in diesem Jahr kein Fischkutter die geöffnete Brücke passieren. Der Wasserstand war einfach zu niedrig.
|
|