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...fleißig, fleißig, fleißig, die Republik wird 57. Reimt sich zwar nicht, ist auch keine runde Zahl und trotzdem ein Grund zum Feiern. Sagen die Regierenden wenigstens. Ich finde das auch, man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Früher habe ich jede Gelegenheit genutzt, eine Party zu feiern, und wenn es damals in meiner Jugend eine neue Freundin war.
Ja, und später waren es die Feiern zum 1. Mai oder zum 7. Oktober, an denen es dann Schnaps und Bier in Hülle und Fülle gab, zumeist sogar umsonst. Die DDR Jahresfeiern waren immer von großem Aufwand gekennzeichnet. Ich wurde auch mehrmals Aktivist, also Bestarbeiter, da gab es nicht nur eine reichliche Geldprämie, sondern auch manchmal reichlich Mangelware wie Bananen oder Apfelsinen und noch mehr. Na ja, die Zeiten sind vorbei.
Jetzt wird zum Tag der Einheit nicht einmal mehr geflaggt. Dabei befinden sich so viele deutsche Flaggen im Umlauf. Ich denke nur an die Fußballweltmeisterschaft. Mein Gott, gab es da viele deutsche Fahnen. Ich weiß gar nicht warum? Wir sind doch Deutsche geblieben. Im Prinzip auch egal, jedenfalls haben jetzt erst mal die Weihnachtsmänner wieder die Supermärkte erobert. Sind ja auch nur noch knapp drei Monate bis Weihnachten.
Warum sich allerdings jetzt schon jemand mit Schokoladenweihnachtsmännern bevorratet, ist mir schleierhaft. Selbst die Kinder wollen sie noch nicht. Wechseln wir das Thema: Was mich jetzt am Herbst stört sind die vielen Blätter auf den Straßen. Neulich, als ich mal etwas schärfer als sonst mit unserem Auto bremste, rutschte ich fast in den Straßengraben. Nasse Blätter sind ein gutes Gleitmittel.
Ich warte nun auf einen richtigen Herbststurm, der die Blätter auf einen Schlag von den Bäumen schüttelt und sie alle irgendwo hinweht. Gerade schaue ich aus dem Fenster, es weht kein Lüftchen in Warnemünde. Am Strand rollt keine Welle und die schönen Frauen spiegeln sich putzsüchtig im Meerwasser. Spiegel sind zurzeit überflüssig. Und das alles bei fast Hochsommertemperaturen. Nur in der Ostsee würde ich nicht mehr baden gehen.
Hören sie mal, knapp 16 Grad. Aber ich erinnere mich noch an 2005, da hatten wir hier in Warnemünde ähnlich mildes Wetter. Die Strandkörbe standen noch alle am Meeresufer. Das warme Wetter schädigt natürlich auch die Klamottenhändler. Sie hatten schon die dicken Pullover draußen hängen, und die Kunden wollten nur leichte Bekleidung. Die war aber im Ausverkauf schon weg.
Die Händler können nur auf einen kalten Winter hoffen, und der ist nach Aussage der Klimatologen nicht in Sicht. So viel zu den Problemen der Zeit des Herbstes 2006 ihr Warnemünder Gerhard Martens
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